In-Situ
Vertrauen ist gut, Kontrolle vor Ort ist besser
Die akustischen Eigenschaften der Lärmschutzwände, wie Schalldämmung und Schallabsorption, werden in Deutschland bisher ausschließlich über Eignungsprüfungen der Lärmschutzelemente definiert.
Die Prüfungen werden nach den Prüfbedingungen und Anorderungen der EN 1793-1 (Produktspezifische Merkmale der Schallabsorption) und EN 1793-2 (Produktspezifische Merkmale der Luftschalldämmung) durchgeführt. Über die in diesen Prüfungen gewonnenen Ergebnissen, werden für das gesamte Lärmschutzsystem Prüfzeugnisse ausgestellt. Diese Prüfzeugnisse bestätigen, dass das zur Prüfung eingereichte Lärmschutzsystem den Anforderungen der ZTV-Lsw 06 bzw. Schall 03 erfüllt und erlauben dann den Einsatz der Lärmschutzelemente in Lärmschutzwänden an Straßen und Bahnstrecken.
Bisher gibt es keine Möglichkeiten für Kontrollprüfungen und Eigen- oder Fremdüberwachungen, welche die Qualität der Lärmschutzelemente überprüfen und sicherstellen. Qualitätssicherungssysteme, welche die gleich bleibenden akustischen Eigenschaften von Lärmschutzwänden gewährleisten, sind, anders als in vielen anderen Ländern Europas, bisher in Deutschland nicht vorhanden. Die Euronorm EN 1793 schafft mit der Einführung der EN 1793-5 einen europäischen Standart, für eine In-situ-Prüfung - eine Prüfung vor Ort im eingebauten Zustand - von Lärmschutzwänden. In diesem ist das Prüfsystem und der Prüfablauf, sowohl für die Bestimmung der produktspezifischen Merkmale der Schallreflexion (Absorption) und der Luftschalldämmung beschrieben. Es sind alle Bedingungen definiert unter denen die Prüfungen durchgeführt werden. Treiber-Lärmschutz bietet die In-situ-Prüfungen im gesamten Bundesgebiet an und kann wie kein anderes Institut bereits auf umfangreiche Erfahrungen verweisen.


